5. Mai 2009

Eine Patientenverfügung hilft nicht nur mir

Multimediavortrag des Humanistischen Verbandes Rheinland-Pfalz e.V.
Wem es nicht egal ist, was Ärzte und Pflegekräfte mit einem tun, wenn die Möglichkeit selber Entscheidungen zu treffen nicht mehr gegeben ist, kann in einer Patientenverfügung im Voraus festlegen, was dann medizinisch getan werden darf und was nicht. Und wem es nicht egal ist, wer in der Situation finzielle und medizinische Entscheidungen für einen trifft, kann mit Vorsorgevollmachten eine Person des Vertrauens bevollmächtigen. Das ist besonders deshalb wichtig, weil nicht einmal Ehegatten oder Familienangehörige automatisch für einen bevollmächtigt sind.



Humanismus leben
Immer mehr Menschen fühlen sich nicht an eine Konfession gebunden. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach einer weltlichen Auffassung vom Leben. Der Humanistische Verband Deutschlands, Landesverband Rheinland-Pfalz e. V. (hvd-rlp.de) versteht sich als Interessenvertretung religionsfreier Menschen. Als Weltanschauungsgemeinschaft ist er nach dem Grundgesetz den Kirchen gleichgestellt.

Der Humanistische Verband ist bundesweit Träger vielfältiger sozialer kultureller und pädagogischer Angebote. Seine Arbeitsfelder reichen von Aufklärungs- und Vortragsarbeit, Fest- und Feierkultur, Kinder- und Jugendarbeit, Lebenskundeunterricht, Gesundheits- und Sozialangeboten, Patientenverfügung bis hin zum Sterbebeistand und der Hilfe für Angehörige. Mit seinen hauptamtlich Beschäftigten und Ehrenamtlichen gibt der Verband Unterstützung, Rat und Hilfe, unabhängig von ethnischer Herkunft, Nationalität, Geschlecht oder Weltanschauung. Werte wie Selbstbestimmung, Solidarität und Toleranz werden beim HVD in einer Vielzahl von Projekten praktisch umgesetzt.

Referent ist Frank Spade, von der Bundeszentralstelle für Patientenverfügungen des Humanistischen Verbandes in Berlin.

Termin: 17. Mai 2009. 14:30 Uhr,

Lucky’s Luke, Luxemburgerstr. 6, 54294 Trier.